April 2017

von Harro von Reuss

Bekanntermaßen gibt es eine semantische Lücke im Verständnis zwischen Business und IT. Die wird definiert als "bedeutungsbezogener Unterschied zwischen zwei Beschreibungen eines Objekts, der dadurch entsteht, dass verschiedene Repräsentationsformen (Sprachen) gewählt werden"(Auszug aus Wikipedia). Oder: Unterschiede, die sich aus unterschiedlichen Erfahrungs-Sphären des Betrachters ergeben (z. B. Bewährtes, Innovation). Oder: Unterschiede in der Sichtweise, die sich aus der Betrachtung unterschiedlicher Rollen ergeben. Oder, oder, oder ....

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von Peter Uffelmann

Noch vor 20 Jahren kannten die Wenigsten von uns Begriffe wie „Working Space“, „Innovation Lab“, „Barcamps“, „Enterprise 2.0“, Industry 4.0, „Internet der Dinge“, „Scrum“, „agiles Projektmanagement“ oder „Design Thinking“.

Heute gehören sie zum selbstverständlichen Vokabular der sogenannten digitalen Revolution. Zwischen Heilserwartung und Dämonisierung sind die Unternehmen zunehmend aufgefordert, ihre Geschäftsmodelle, ihre Organisation, ihre Prozesse und vor allem ihre Führungsmodelle digital auszurichten. Dabei meint der Begriff Digitalisierung einen durch technologische Entwicklung getriebenen Transformationsprozess, der gleichermaßen weitreichende strategische, organisatorische und mehr noch soziokulturelle Veränderungen einbezieht.

Digitalisierung ist somit nicht so sehr eine weitere technische Neuerung, sondern vielmehr eine bestimmte Art und Weise, Veränderungsprozesse in Unternehmen zu steuern.

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