2014

von Theodor von Verschuer

Die in heutigen IT-Systemen angewendeten Regeln für die Disposition wurden in den 50iger Jahren des letzten Jahrhunderts entwickelt, in den 60igern codiert, seit den 70igern aktiv verbreitet und bis heute nicht mehr wesentlich angepasst.

Diese Regeln basieren darauf, dass entweder aus dem Verbrauchsverhalten in der Vergangenheit der Bedarf in der Zukunft vorhergesagt werden kann oder die Beschaffung erst dann organisiert zu werden braucht, wenn der Kundenauftrag im Hause ist. Ersatzweise wird anstelle des Kundenauftrags aus der Jahresplanung ein Planauftrag abgeleitet.

Die Anforderungen an die Disposition haben sich mit der Entwicklung der Märkte hin zu kürzeren Produktlebenszyklen und höherer Variantenvielfalt geändert. Es ist wichtiger, das „richtige“ Material in ausreichender Menge verfügbar zu haben (um Marktchancen wahrnehmen zu können) als die Bestände zu minimieren (um Kapitalbindung und Lagerkosten zu minimieren).

Beim Einsatz der klassischen Dispositionsverfahren führt die Entwicklung aber zu folgenden Sachverhalten:

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von Thomas Algermissen

Dass das Business und die IT einem permanenten Wandel unterzogen sind, ist wahrlich nichts Neues. Dass man den Wandel in Projekten vollzieht, eigentlich auch nicht. Dass man ein Anforderungs-Management braucht, ist also auch klar.

Doch nicht in allen Projekten ist das auch Realität! Häufig fehlt gerade die Anforderung als verbindendes Element zwischen dem, was erwartet wird und dem, was geliefert werden soll.

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von Thomas Algermissen

Nachfolgend eine kurze Sichtweise auf das Thema Performance-Management:

Ausgehend von den Wortbestandteilen möchte ich erst einmal die Bedeutung herleiten, um dann den Zusammenhang und die Wirkung herzustellen.

Management ist ein Funktionsbereich, welcher die Planung, Organisation, Führung und Kontrolle umfasst und damit auch die Rahmenbedingungen für die Aufgabe des Managements (Leitungsaufgabe) stellt.

Performance im Management-Sinne ist die Erfüllung einer vorgegebenen Leistung. Leistung kann in diesem Kontext als das Verhältnis von Output zu Input verstanden werden.

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