von Theodor von Verschuer

Wie behalte ich den Überblick?

Haben wir genug Teile im Umlauf, um alle Geräte ständig am Laufen zu halten?
Wo sind eigentlich die ausgebauten, defekten Teile abgeblieben?
Sollen wir sicherheitshalber neue Teile einkaufen?

Diese oder ähnliche Fragen stellt sich jeder, der defekte Teile für einen Gerätepark oder eine Fahrzeugflotte in eigenen Werkstätten aufarbeitet. Das ERP-System ist bei solchen Fragen auch nicht sonderlich hilfreich, denn kaum ist ein Teil in beispielsweise eine Maschine einge-baut, verschwindet es aus dem Bestand

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von Theodor von Verschuer

Hier soll eine bestimmte Kategorie von IT-Projekten angesprochen werden, wie sie in mittelständischen Unternehmen häufig vorkommt. Das Projekt betrifft mehrere Bereiche, eine Lösungsidee wird auf Abteilungsleiterebene vereinbart und nun geht es an die Umsetzung. Durch die nicht gegebene Vollzeit-Auslastung kann auch kein externer Dienstleister in Vollzeit für das Projekt arbeiten.

bcs-people verfolgt hier einen agilen Ansatz:

1.     Schnell einen Prototyp bereitstellen, an dem in Workshops die Abteilungen ein „Gefühl“ für das bekommen, was auf sie zukommt. An dem sie dem externen Berater bisher nicht diskutierte Implikationen der Lösungsidee klarmachen können

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von Theodor von Verschuer

Wie stellt sich die sinnvolle Vorgehensweise zur optimalen Materialdisposition in Anlagenbau-, Instandhaltungs- und Reparaturbetrieben dar? Was muss berücksichtigt werden, um die optimalen Ergebnisse zu bekommen?

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von Theodor von Verschuer

Die besten Ideen werden im Dialog zwischen Prozessoptimierern und Praktikern entwickelt und in der Praxis optimiert:

Zum Beispiel: Ein Büroartikellieferant ist stetig gewachsen und nun ist sein Lager über 3 Geschosse eines Gebäudes verteilt, welches  ursprünglich einmal Firmenverwaltung (obere Etagen) und Lager (EG) beherbergte. Es wird auf den Ebenen in Kunststoffbehälter kommissioniert, mit denen Kommissionierwagen zu Beginn der Kommissioniertour bestückt werden. Die Kommissionierwagen werden im Erdgeschoss in ein Regal entladen. Sobald alle Kunststoffkästen einer Lieferung im Regal sind, werden die Pack- und Versandpapiere gedruckt, mit denen die Ware zum Versand bereitgestellt wird.

Der Prozessoptimierer sagt: „Neubau auf der grünen Wiese, alles in eine Ebene, direkt in den Versandkarton kommissionieren (Pick&Pack)“.

Der Praktiker sagt: „Wo ist die Wirtschaftlichkeit beim Neubau? Pick&Pack kann uns aber helfen, schneller zu werden und bei gleicher Lagergröße weiter zu wachsen.“

Der Prozessoptimierer sagt:

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von Theodor von Verschuer

Die in heutigen IT-Systemen angewendeten Regeln für die Disposition wurden in den 50iger Jahren des letzten Jahrhunderts entwickelt, in den 60igern codiert, seit den 70igern aktiv verbreitet und bis heute nicht mehr wesentlich angepasst.

Diese Regeln basieren darauf, dass entweder aus dem Verbrauchsverhalten in der Vergangenheit der Bedarf in der Zukunft vorhergesagt werden kann oder die Beschaffung erst dann organisiert zu werden braucht, wenn der Kundenauftrag im Hause ist. Ersatzweise wird anstelle des Kundenauftrags aus der Jahresplanung ein Planauftrag abgeleitet.

Die Anforderungen an die Disposition haben sich mit der Entwicklung der Märkte hin zu kürzeren Produktlebenszyklen und höherer Variantenvielfalt geändert. Es ist wichtiger, das „richtige“ Material in ausreichender Menge verfügbar zu haben (um Marktchancen wahrnehmen zu können) als die Bestände zu minimieren (um Kapitalbindung und Lagerkosten zu minimieren).

Beim Einsatz der klassischen Dispositionsverfahren führt die Entwicklung aber zu folgenden Sachverhalten:

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